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Zwei musikalische Grenzgänger treffen aufeinander: Der Pianist Jan Luley und der Geiger Anton Sjarov.
Gemeinsam präsentieren sie ihr Duo-Programm. Dieses Konzert der Extraklasse bietet dem Publikum ein mitreißendes, kurzweiliges Konzerterlebnis.
Beide Künstler bringen internationale Bühnenerfahrung, Festival-Renommee und ein nachweislich begeistertes Publikum mit.
Jan Luley ist Pianist, Sänger, Komponist und kreativer Geschichtenerzähler zugleich.
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung nannte ihn einen „jazzmusikalischen Alleskönner", die Schwäbische Zeitung feierte ihn als „Hexenmeister der Tasten".
Anton Sjarov ist ein international anerkannter Geiger und Komponist mit über 700 Eigenkompositionen.
Einem breiten Publikum wurde er zudem als Solist in TV-Produktionen wie „Holiday on Ice" mit Katarina Witt bekannt. Sjarov doppelt die Violine oft mit seiner eigenen Stimme und beschreibt seine Kompositionsweise selbst am treffendsten: Klänge sind für ihn wie Farben, die er mischt und mit denen er Bilder malt.
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Am Sonntag, den 23. August 2026, 17.00 Uhr lädt der Trägerverein ehem. Synagoge herzlich ein zu einem unterhaltsamen Vortrag mit Weingenuss.
Dr. Susanne Urban kommt in die ehem. Synagoge, An der Stadtmauer 29, und berichtet ebenso inhaltsreich wie amüsant von der Bedeutung des Weines. Sie ist Leiterin der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus in Hessen und Beauftragte gegen Antisemitismus der Universität Marburg. 2025 bis Ende 2021 war sie Geschäftsführerin des SchUM-Städte e.V., einem Zusammenschluss der Städte Speyer, Worms und Mainz, in denen die ältesten jüdischen Gemeinschaften lebten und leben.
Wein in der jüdischen Kultur ist ein Thema, das sie während dieser Arbeit in Rheinland-Pfalz für sich entdeckte. Was unterscheidet koscheren von nichtkoscherem Wein? Was steht in Thora und Talmud oder den Psalmen zu Wein? Wie gestaltet sich der Segen über dem Wein anlässlich jüdischer Feiertage oder am Schabbat? Wieso werden an Pessach vier Glas Wein getrunken und an Purim noch viel mehr? Was gab es vor 4000 Jahren für Wein im Nahen Osten? Was sagen das Hohelied Salomos, Heinrich Heine oder Kurt Tucholsky zum berauschenden Rebensaft? All dies wird in dem Vortrag gestreift und am Ende heißt es „Le Chaim!“ - „Aufs Leben!“
Der Eintritt zu diesem Vortrag sowie die Verkostung des Weines ist kostenlos, um Spenden wird gebeten.
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In der Stadt Wetter (Hessen) werden auch in diesem Jahr wieder Stolpersteine zum Gedenken an ihre ehemaligen Mitbürgerinnen und Mitbürger jüdischen Glaubens verlegt. Dieses größte dezentrale Mahnmal Europas ist ein Kunstprojekt, das jeder einzelnen Person gewidmet ist, die in der Zeit des Nationalsozialismus gedemütigt, entrechtet, vertrieben, deportiert oder ermordet wurde. Im Rahmen dieser zweiten Verlegung werden insgesamt 23 Stolpersteine gesetzt, die künftig an die Mitglieder der Familien Stern, Hess und Abraham Bachenheimer erinnern werden.
Die Initiative „Stolpersteine in Wetter“ – bestehend aus dem Trägerverein ehemalige Synagoge Wetter e.V., dem Geschichtsverein, der Evangelischen Kirchengemeinde, der Wollenbergschule Wetter, dem Ortsbeirat Wetter-Kernstadt sowie zahlreichen engagierten Einzelpersonen – lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, am Donnerstag, den 18. Juni 2026, um 10:00 Uhr zum Rathaus auf dem Marktplatz zu kommen. Von dort werden wir gemeinsam zu den Häusern zu gehen, die den letzten frei gewählten Wohnort der vertriebenen oder deportierten Menschen markieren. Dort wird die musikalisch und inhaltlich gestaltete eigentliche Verlegung stattfinden. Im Anschluss lädt der Trägerverein herzlich ein zu einer Gedenkfeier in die ehemalige Synagoge, An der Stadtmauer 29, um der Opfer in einer Zeremonie zu gedenken.
Beim anschließenden Empfang mit Imbiss und Getränken besteht Gelegenheit zum Gespräch und zur Begegnung.
Wir freuen uns, dass Sie unsere Homepage im Internet gefunden haben und hoffen Sie auf den nächsten Seiten informieren zu können.
Herzlichst Ihr
Träger- und Förderverein ehemalige Synagoge Wetter