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„Schmonzes und Chuzpe“ – Ein Abend über den jüdischen Humor mit dem Murnauer Schauspieler Christian Jungwirth und dem Münchner Klezmer Trio in der Ehemaligen Synagoge Wetter
Am Samstag, den 18. April 2026, 19.00 Uhr, wird es heiter in der Ehemaligen Synagoge, An der Stadtmauer 29, in Wetter: Der Murnauer Schauspieler Christian Jungwirth, einer der bekanntesten Sprecher des Bayerischen Rundfunks, liest unter dem Motto "Schmonzes un Chuzpe" (wörtlich: Gerüchte und Dreistigkeiten) allerhand Lustiges und widmet sich dem jüdischen Humor. Musikalisch begleitet wird er vom Münchner Klezmer-Trio.
Jüdischer Humor nimmt gern allzu Menschliches aufs Korn, immer begleitet von einem lachenden und einem weinenden Auge. Zusammen präsentieren Jungwirth und die Münchner Vollblutmusiker neben Texten bekannter jüdischer Autoren wie Kurt Tucholsky beißende Kabarett-Einlagen, jiddische Lieder und mitreißende Klezmer-Melodien. Mit dabei sein werden Thilo Jörgl (Drums, Gitarre), Heike Storm (Akkordeon) und Florian Ewald (Klarinette).
Der Trägerverein lädt herzlich ein zu einem heiter-beschwingten Abend. Eintritt (inkl. Getränke): 15,00 € an der Abendkasse
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Vortrag im Projekt Stolpersteine
Der Trägerverein ehem. Synagoge Wetter e.V. lädt herzlich ein zu einem Vortrag von Alexander Schnorbusch am Montag, den 12. Januar 2026, 17 Uhr, Ehem. Synagoge Wetter, An der Stadtmauer 29. Der Vortrag steht im Zusammenhang mit einer weiteren Verlegezeremonie von Stolpersteinen, die der Trägerverein in Kooperation mit der Initiative Stolpersteine in 2026 organisieren wird. Eine der Familien, denen in diesem Jahr durch die Steine gedacht werden wird, ist die Familie Abraham Bachenheimer. Alexander Schnorbusch hat dazu umfangreiche neue Recherchen zu einzelnen Familienmitgliedern erarbeitet, die er in seinem Vortrag präsentieren wird.
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Am Montag, den 10. November 2025, 19.00 Uhr, lädt der Trägerverein alle interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger ein zu einer Gedenkfeier, in der an die Verwüstung der ehemaligen Synagoge vor 81 Jahren erinnert werden soll (Adresse: An der Stadtmauer 29).
Im Zentrum der musikalisch umrahmten Zeremonie werden die Namen der Menschen stehen, die in unserer Heimatstadt gelebt haben, aber durch systematische Ausgrenzung, Entrechtung und gewaltsame Übergriffe gezwungen waren zu fliehen und in den Konzentrationslagern ermordet wurden. Der Trägerverein ehem. Synagoge freut sich über alle, die diese Form der Erinnerungsarbeit durch ihre Teilnahme unterstützen.
Wir freuen uns, dass Sie unsere Homepage im Internet gefunden haben und hoffen Sie auf den nächsten Seiten informieren zu können.
Herzlichst Ihr
Träger- und Förderverein ehemalige Synagoge Wetter